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Pack & Go

PackAndGo.fsi

Problembeschreibung

Moderne DTP-Applikationen bieten i.d.R. eine Funktion, um Dokumente mit allen referenzierten Dateien und Schriften z.B. für die Ausgabe an einen Dienstleister zu „verpacken“.

FrameMaker bietet (bis FM12) keine solche Funktion. Seit FM2015 gibt es die Funktion „Paket erstellen“, allerdings mit einem deutlich geringeren Funktionsumfang gegenüber diesem Script.

Es lassen sich nur manuell die Dateien der Dokumentordner kopieren oder packen inkl. evtl. vorhandener backup-, autosave- und lock-Dateien und nicht (mehr) verwendeter Dokumente und Grafikdateien. Wenn die referenzierten Dateien nicht unterhalb der Dokumentordner liegen oder gar auf verschiedene Verzeichnisse verteilt sind, lassen sich die benötigten Dateien nur umständlich zusammensuchen.

Darüber hinaus gibt es in FrameMaker keine einfache Möglichkeit, für interne Archivzwecke oder für eine Neustrukturierung der Dokumentablage die Referenzstruktur anzupassen bzw. „flach“ abzubilden.

Funktionsbeschreibung

Das Script ermöglicht das Archivieren/Kopieren des aktuellen Dokuments oder Buchs mit allen referenzierten Dateien (Grafiken/Texteinschüben).

Es können auch alle FrameMaker-Dokumente oder -Bücher eines ausgewählten Ordners inkl. Unterordner archiviert werden. Hier ist eine Filterfunktion verfügbar.

Bücher können vor der Archivierung durch das Script aktualisiert und auf mögliche Fehler geprüft werden.

Die relative Ordnerstruktur der Dokumente im Buch, der Grafiken und der Texteinschübe kann entweder beibehalten oder in eine neue, flache Struktur geändert werden.

Hinweis: Wenn die relative Ordnerstruktur nicht beibehalten wird, kann mit den archivierten Dokumenten die ursprüngliche Struktur nicht einfach wieder hergestellt werden.

Außer den FrameMaker-Büchern und -Dokumenten sowie den Grafiken und Texteinschüben können auch sonstige Dateien im Dokument-/Buchordner abhängig vom Dateityp kopiert werden, z.B. alle PDF- und INI-Dateien.

Zudem werden optional die auf den Arbeitsseiten verwendeten Schriftdateien archiviert.

Optional können die archivierten Dateien in ein ZIP-Archiv verschoben werden.

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Bücher/Dokumente im Startordner

Wenn anstatt des aktuellen Buchs oder Dokuments mehrere Bücher/Dokumente archiviert werden sollen, können in einem nachfolgenden Dialog die vorhandenen Dateien gefiltert werden. Dieser Filterdialog entspricht dem Dialog im Script Nachfolgend websiteinterner Link.FM Statistik.

Quelldokumente auf Fehler prüfen

Bei Weitergabe der Dokumente wird empfohlen, diese Option zu aktivieren; nur dann wird ein umfassender Report über fehlende Schriften, ungelöste Querverweise etc. erstellt.

Archivname

Die Dokumente werden immer in ein Unterverzeichnis des Zielordners kopiert, welches dem Archivnamen entspricht. Wenn die Archivdateien gezippt werden, erhält die ZIP-Datei ebenfalls den Archivnamen.

Über die DropDown-Liste neben dem Archivnamen kann festgelegt werden, aus wievielen Ordnerebenen sich der Default-Archivname zusammensetzt.
Das Präfix des Archivnamens ist immer das aktuelle Datum (jjmmtt_) gefolgt von dem Startordner. Dies entspricht der Listenauswahl ‘1’. Wenn als Listenauswahl z.B. ‘2’ gewählt wird, umfasst der Archivname 2 Ordnerebenen. Im Beispiel des obigen Screenshots entspräche dies ‘091202_Daten_UserGuide’.

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Weitere Optionen

Relative Ordnerstruktur beibehalten

Grundsätzlich wird empfohlen, diese Option zu aktivieren, um in den archivierten Dokumenten dieselbe relative Struktur zu Dokumenten, Grafiken und Texteinschüben zu behalten wie in den Originaldokumenten. Somit können archivierte bzw. weitergegebene Dokumente problemlos wieder eingespielt werden.

Nur wenn Sie die Ordnerstruktur explizit ändern oder ein internes Snapshot unabhängig von den Originaldokumenten erstellen wollen, sollten Sie diese Option deaktivieren.

Wenn diese Option deaktiviert ist (die relative Ordnerstruktur also angepasst wird), müssen die nachfolgenden Optionen ‘Grafiken/Texteinschübe kopieren’ aktiviert sein. In diesem Fall werden alle Dokumente in den Archivordner kopiert (auch wenn die Originaldokumente in unterschiedlichen Ordnern liegen) und die externen Grafiken bzw. Texteinschübe in Unterordner, die im Dialog rechts in der Gruppe ‘Zielordner’ festgelegt werden.

Ref. Dateien anderer Laufwerke kopieren

FrameMaker referenziert Dokumente, Grafiken und Texteinschübe immer relativ zum beinhaltenden Buch bzw. Dokument.

Wenn die Option ‘Relative Ordnerstruktur beibehalten’ aktiviert ist, können Dateien von anderen Laufwerken nicht im Zielordner archiviert werden, ohne die Referenzstruktur zu verändern bzw. ungültige Verweise zu erzeugen.

Referenzen auf andere Laufwerke sind für eine Weitergabe eher problematisch. Überdenken Sie, ob nicht alle verwendeten Dateien auf demselben Laufwerk abgelegt werden können.

Um alle benötigten Dateien einem Dienstleister zur Verfügung stellen zu können, werden solcherart ‘externe’ Dateien optional in den Zielordner ‘_Extern’ kopiert (ohne aber die Referenzen zu diesen Dateien anzupassen).

Sonstige Dateien kopieren

Häufig sollen projektspezifische Dateien mit-archiviert werden, obwohl diese nicht direkt in die FM-Dokumente eingebunden sind (z.B. die aktuelle Buch-PDF oder begleitende Word-Hinweise oder Konfigurationsdateien für Scripte). Mithilfe dieser Option können Dateitypen festgelegt werden, die zusätzlich archiviert werden. Berücksichtigt werden nur Dateien im Buchordner (bzw. im Startordner).

Verwendete Schriftdateien kopieren

Die Fontanalyse umfasst aus Performancegründen u.U. nicht alle benötigten Schriften; sie entspricht dem Resultat des FrameMaker-Reports ‘Spezial > Index von > Referenzen | Schriften’.

Archivdateien (im Zielordner) zippen

Wenn diese Option aktiviert ist, wird die gesamte Ordnerstruktur der archivierten Dateien in eine ZIP-Datei verschoben. Die ZIP-Datei wird im Zielordner erstellt, die enthaltenen Dateien behalten aber ihre relativen Pfade inkl. Archivordner.

 

Wenn die Option ‘Quelldokumente auf Fehler prüfen’ aktiviert wurde, erscheint nach Scriptausführung eine Zusammenfassung der Dokumentfehler.

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Eine detaillierte Auflistung der Fehler kann in einem RTF-Report angezeigt werden.

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Die Dokumente können trotz der Fehler archiviert werden; die Archivierung kann hier aber auch abgebrochen werden, um die Fehler zu korrigieren.

Die Dateien werden anhand der Auswahl archiviert.

Abhängig von den aufgetretenen Fehlern erscheint eine abschließende Meldung.

In der Logdatei _[i]_Used_Fonts.txt im Archivordner werden die auf Arbeitsseiten verwendeten Schriften aufgelistet.

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Voraussetzungen

  • FrameMaker 6.0 oder höher
  • FrameScript/ElmScript 4.1 oder höher

Hinweise

Das Script funktioniert mit strukturierten und unstrukturierten Dokumenten.

Zur Identifikation der Schriften wird das Programm TT-Info.exe benötigt. Dies muss sich im Script- oder InitialScript-Ordner befinden.
Zum Zippen der Archivdaten muss PolarZipLight.dll registriert sein. Dies geschieht bei der Installation von [i]-frame durch das Setup-Programm.

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